- Startseite
- Matratzen & Positionierungshilfen
- Matratzen & Matratzenauflagen
Matratzen & Matratzenauflagen
Dekubitus-Matratze zur Prävention & optimalen Druckentlastung
Eine passende Dekubitus-Matratze kann in der Pflege viel bewirken: Sie entlastet druckgefährdete Körperstellen, unterstützt den Liegekomfort und trägt zu sicheren Abläufen im Alltag bei. OZG Healthcare bietet Ihnen dafür durchdachte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen – von der klassischen Weichlagerungsmatratze für Dekubitus über stärker druckentlastende Systeme wie die Hybridmatratze bis zur ergänzenden Antidekubitus Matratzenauflage. Wichtig ist, dass die Versorgung zur betroffenen Person und zum Pflegeumfeld passt.
Die Vorteile einer professionellen Dekubitus-Matratze auf einen Blick
- Druckminimierung: Reduziert Druckspitzen an besonders gefährdeten Körperstellen und unterstützt so die Entlastung des Gewebes.
- Gewebeschutz: Hilft dabei, Haut und tieferliegende Strukturen vor anhaltender Belastung zu schützen.
- Scherkraftminderung: Kann Reibungs- und Verschiebekräfte verringern, die bei Lageveränderungen zusätzlich auf das Gewebe einwirken.
- Mikroklima-Management: Atmungsaktive Bezüge helfen dabei, Feuchtigkeit und Wärmestau an der Hautoberfläche zu reduzieren.
- Lagerungsunterstützung: Fördert eine stabile, komfortable und pflegegerechte Positionierung im Bett.
- Hygienische Alltagstauglichkeit: Pflegeleichte, flüssigkeitsdichte Materialien erleichtern die sichere Aufbereitung im Alltag.
- Systemprinzip: Unterschieden wird zwischen statischer Weichlagerung und dynamischem Wechseldruck.
Druckentlastung nach Mass: Professionelle Dekubitus-Matratzen für maximale Sicherheit
Damit eine Matratze für Dekubitus im Alltag wirklich passt, muss sie mehr können als nur weich lagern. Sie sollte Druck gezielt reduzieren, den Körper sicher aufnehmen und den Pflegealltag hygienisch wie organisatorisch unterstützen. Genau dafür finden Sie bei OZG Healthcare ein Sortiment mit unterschiedlichen Versorgungsstufen.
Dazu gehören unter anderem:
- Einlagige Schaumstoffmatratzen, die eine verlässliche Druckverteilung, stabile Lagerung und pflegegerechte Alltagstauglichkeit bieten. Hochwertige Kaltschaumkerne mit hoher Raumdichte können Druckspitzen gezielt reduzieren.
- Zweilagige Antidekubitus-Matratzen sind ideal, wenn eine intensivere Druckentlastung benötigt wird. Durch die Kombination verschiedener Schaumschichten wird die Anpassung an den Körper verbessert. Besonders relevant bei erhöhtem Risiko oder bestehendem Dekubitus.
- Modelle mit besonders niedrigen Druckwerten entlasten empfindliche Bereiche wie Fersen oder Schultern gezielt. Gerade bei Personen mit eingeschränkter Mobilität kann das ein wichtiger Faktor in der Versorgung sein.
- Hybridmatratzen mit integrierten Luftzellen bieten eine noch stärkere Druckreduzierung. Selbstregulierende Luftzellensysteme halten den Auflagedruck sehr niedrig und ermöglichen zugleich ein ruhiges, komfortables Liegegefühl.
- Antidekubitus-Matratzenauflagen ergänzen eine geeignete Basismatratze um eine zusätzliche druckentlastende Komponente. Sie sind unkompliziert im Handling und können auch im häuslichen Umfeld sinnvoll eingesetzt werden. Sie eignen sich sowohl zur Prophylaxe als auch zur unterstützenden Behandlung von Druckgeschwüren.
Besonders wichtig im Pflegealltag: Unsere Antidekubitus-Systeme erfüllen höchste Ansprüche an Hygiene und Mikroklima – auch bei der Inkontinenzversorgung. Flüssigkeitsdichte und dampfdurchlässige Bezüge unterstützen ein stabileres Mikroklima, reduzieren Wärmestau und senken das Risiko mazerationsfördernder Bedingungen. Gleichzeitig erleichtern die pflegeleichten Materialien und widerstandsfähigen Oberflächen die hygienische Aufbereitung im Pflegealltag.
Tipp von OZG Healthcare: Gute Dekubitusprophylaxe endet nicht an der Bettkante
Wenn Sie Dekubitus wirksam vorbeugen oder bestehende Druckschäden professionell begleiten möchten, sollten Sie die Versorgung nicht nur auf die Matratze reduzieren. In Spitälern, Pflegeheimen, Senioreneinrichtungen und bei der Spitex spielt auch die Druckentlastung im Sitzen eine wichtige Rolle. Anti-Dekubitus-Kissen, Sitz- & Rückenkissen tragen dazu bei, den Sitzkomfort im Rollstuhl und im Pflegerollstuhl erheblich zu verbessern. Denn am Ende geht es im Dekubitus-Management nicht nur um Entlastung, sondern auch darum, Mobilität und aktive Teilhabe im Alltag so gut wie möglich zu unterstützen.
Faktor Körpergewicht: Die Dekubitus-Matratze in der Adipositas-Versorgung
Wenn Sie für Ihre Einrichtung eine Dekubitus-Matratze kaufen, sollte das Körpergewicht immer in die Entscheidung einfliessen. Leichtere Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner profitieren häufig bereits von Modellen mit weicherem, druckentlastendem Schaum, sofern das Risikoprofil und die Versorgungssituation dazu passen. Bei schwergewichtigen Menschen ist dagegen ein genauer Blick auf die maximale Belastbarkeit unverzichtbar.
Standard-Systeme bieten oft nicht den notwendigen Widerstand, um Scherkräfte und punktuelle Druckspitzen zuverlässig zu neutralisieren. Schwerlast-Dekubitus-Matratzen, oft bis 250 kg ausgelegt, verhindern mit gesteigerter Stauchhärte und optimierter Rückstellkraft zuverlässig ein „Durchliegen“ und behalten ihre druckentlastende Wirkung auch bei höherer Belastung.
Für Ihr Gesamtsetting empfiehlt es sich, Adipositas- & Bariatrie-Hilfsmittel von Anfang an mitzudenken. In der Praxis gehören dazu oft spezielle Pflegebetten mit erhöhter Traglast, passende Rollstühle und Toilettenstühle sowie Lösungen für einen sicheren Patiententransfer mit Liftern. Das verbessert die Versorgungssicherheit und schafft zugleich ergonomische Bedingungen für das Pflegepersonal.
Wann ist ein Wechseldrucksystem statt einer Dekubitus-Matratze aus Schaumstoff sinnvoll?
Wechseldruckmatratzen arbeiten als aktive Systeme: Luftkammern werden abwechselnd be- und entlastet, um den Auflagedruck laufend zu verlagern. So entsteht eine therapeutische Druckverlagerung rund um die Uhr. Wechseldruckmatratzen sind dann empfehlenswert, wenn ein hohes Dekubitusrisiko besteht, bereits ausgeprägtere Druckschäden vorliegen oder eine konsequente Umlagerung im Pflegebett nur eingeschränkt möglich ist.
Ihre Vorteile liegen vor allem dort, wo eine aktive Entlastung gebraucht wird:
- therapeutische Druckverlagerung, weil die Belastung regelmässig zwischen den Körperbereichen wechselt
- kontinuierliche Entlastung im Langzeitverlauf, auch wenn Eigenbewegung oder aktive Umlagerung nicht oder nur eingeschränkt möglich sind
- sinnvolle Option bei hohem Risiko, wenn eine rein reaktive Unterlage nicht ausreicht
- gezielte Ergänzung im Behandlungskonzept, wenn Prävention und Therapie besonders eng geführt werden müssen
Wichtig ist nicht die Frage, welches System grundsätzlich besser ist, sondern welches System zur jeweiligen Versorgungssituation passt: Eine technisch aufwändige Lösung ist nicht automatisch die beste. Die kontinuierliche Bewegung im Pflegebett wird nicht in jeder Situation gleich gut toleriert und je nach Indikation, Lagerungsanforderung und Gesamtkonzept kann eine ruhigere Unterlage die passendere Lösung sein.
Druckentlastung im Alltag: Warum Antidekubitus-Matratze und Positionierung zusammen gedacht werden sollten
Eine Dekubitus-Matratze schafft eine wichtige Grundlage – im Alltag entfaltet sie ihr volles Potenzial jedoch oft erst in Kombination mit Positionierung, Mikrolagerung und gezielter Freilagerung. In unserem Sortiment führen wir unterschiedliche Positionierungskissen und Lagerungsmittel, um das Pflege-Setting zu individualisieren und Druckentlastung wirklich differenziert steuern zu können. Der Einsatz ermöglicht:
- Lagerungskonzepte wie die 30°-Seitenlage sicher umzusetzen
- Mikro-Positionierungen, um den Auflagedruck ständig neu zu verteilen
- besonders gefährdete Knochenpunkte durch bewusste Freilagerung (z. B. Fersen) zu schützen
- schmerzempfindliche Areale zu entlasten und anatomisch stimmige Positionen zu halten
Ein Hinweis: Ein durchdachtes Gesamtpaket muss als Einheit funktionieren. Zusätzliche Auflagen oder ungeeignete Kissen können die spezifische Wirkungsweise, insbesondere die einer Antidekubitus-Matratze als Wechseldrucksystem, beeinflussen. Setzen Sie stattdessen auf ein individuell konfiguriertes Setup, bei dem alle Hilfsmittel synergetisch zusammenwirken.
Die passende Dekubitus-Matratze für Ihr Haus mit Fachberatung von OZG-Healthcare
In der Praxis geht es selten um eine einzelne Dekubitus-Matratze, sondern um die Frage, wie sich eine Ausstattung sinnvoll, einheitlich und zugleich bedarfsgerecht aufbauen lässt. Welche Ausführungen brauchen Sie wirklich? Wie viele Matratzen in welcher Kategorie sind für Sie sinnvoll? Und wie lässt sich die Auswahl so strukturieren, dass sie im Alltag für Ihr Team gut handhabbar bleibt?
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir eine Lösung, die zu Ihrer Einrichtung passt – zum Beispiel mit Blick auf:
- eine stimmige Grundausstattung, die sich im Alltag leicht organisieren lässt
- unterschiedliche Matratzentypen für verschiedene Risikoprofile und Pflegeanforderungen
- Schwerlastlösungen, wenn auch adipositas-assoziierte Situationen sicher abgedeckt werden sollen
- ergänzende Hilfsmittel wie Positionierungshilfen oder passende Lösungen für das Sitzen
- Transport- und Logistiklösungen, etwa mit Blick auf Lagerung, Verfügbarkeit und Matratzentransportwagen
- ein abgestimmtes Gesamtkonzept, das Individualität ermöglicht, ohne die Abläufe unnötig kompliziert zu machen
OZG Healthcare ist zu 100 % auf die Schweizer Pflegebranche spezialisiert. Wir verstehen die hohen Anforderungen an die Versorgungsqualität und die Effizienz im Pflegealltag. Mit uns profitieren Sie von persönlicher Beratung und Probestellungen direkt in Ihrer Einrichtung ebenso wie von einer sicheren Lieferung durch eine effiziente Logistik. Wir erstellen für Sie individuelle Ausstattungskonzepte mit Dekubitus-Matratzen & Co. aus einer Hand – von der Analyse vor Ort bis zur fertigen Lösung.
FAQ zur Dekubitus-Matratze
Welche Vorteile hat unsere Einrichtung, wenn wir Dekubitus-Matratzen und Hilfsmittel bei OZG Healthcare beziehen?
Der Vorteil liegt im Zusammenspiel: Sie erhalten bei OZG Healthcare nicht nur Dekubitus-Matratzen, sondern eine ganzheitliche, medizinisch-pflegerische Ausstattung für unterschiedliche Anforderungen. Dazu gehören Pflegebetten, Sitzlösungen, Schwerlastprodukte, Stationsequipment, passende Einrichtungselemente und vieles mehr. Das erleichtert eine einheitliche, bedarfsgerechte Beschaffung aus einer Hand und sorgt dafür, dass unterschiedliche Bereiche in Ihrem Haus sinnvoll zusammenpassen. Dazu kommen persönliche Fachberatung, Probestellung und eine Spezialisierung auf die Schweizer Pflegebranche.
In welchen Grössen sind Dekubitus-Matratzen erhältlich und sind sie mit Pflegebetten kompatibel?
Unsere Systeme entsprechen den Standardmassen für medizinische Pflegebetten, in der Regel 90 x 200 cm. Bei einzelnen Modellen sind zudem Sondermasse erhältlich. Auch Matratzenerweiterungen für Bettverlängerungen sind verfügbar, damit die Liegefläche durchgängig funktional bleibt und sich sauber an das jeweilige Pflegebett anpassen lässt.
Wie unterscheiden sich Wechseldruckmatratzen von Dekubitus-Matratzen aus Schaum?
Wechseldruckmatratzen sind aktive Systeme: Luftkammern werden wechselweise be- und entlastet, wodurch der Druck fortlaufend verlagert wird. Dekubitus-Matratzen aus Schaum arbeiten dagegen reaktiv und entlasten über ihren Materialaufbau.
Beide Systeme können auch bei stärkerem Dekubitus sinnvoll sein. Schaummatratzen punkten oft mit Ruhe, Stabilität und geringem Wartungsaufwand, während Wechseldrucksysteme eine aktive Druckverlagerung rund um die Uhr ermöglichen. Welche Lösung besser passt, hängt immer von Risikoprofil, Mobilität und Pflegesituation ab.
Ersetzt eine Dekubitus-Matratze das Umlagern?
Nein. Eine Dekubitus-Matratze ist ein wichtiger Baustein der Druckentlastung, ersetzt aber nicht automatisch Umlagerung, Mobilisation, Hautkontrolle und pflegerische Beobachtung. Gerade im professionellen Alltag kommt es darauf an, Matratze, Positionierung, Lagerung und gezielte Behandlung sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Für welche Dekubitus-Grade sind die Matratzen geeignet?
Dekubitus wird je nach Schwere der Haut- und Gewebeschädigung in vier Stufen eingeteilt. Früher war häufig von Dekubitus-Graden die Rede, heute wird im fachlichen Kontext der Begriff Dekubitus-Kategorie verwendet. Unsere Dekubitus-Matratzen sind je nach Modell für unterschiedliche Ausprägungen geeignet – teilweise bis Kategorie 3, teilweise auch bis Kategorie 4. Bei jedem Produkt ist klar angegeben, für welche Kategorie es ausgelegt ist, damit Sie die passende Lösung gezielt auswählen können.
Dekubitus-Kategorien im Überblick
- Kategorie 1: Bleibende Rötung (Haut ist noch intakt).
- Kategorie 2: Teilverlust der Haut (oberflächliche Wunde oder Blase).
- Kategorie 3: Tiefer Hautverlust (Gewebe unter der Haut sichtbar).
- Kategorie 4: Kompletter Gewebeverlust (Knochen, Sehnen oder Muskeln liegen frei).
Können die Dekubitus-Matratzen unkompliziert aufbereitet und gepflegt werden?
Ja, unsere Systeme sind für den intensiven Einsatz in Institutionen ausgelegt. Die Hygienebezüge sind flüssigkeitsdicht, dampfdurchlässig und für die Wischdesinfektion mit gängigen Mitteln geeignet. Bei Wechseldruckmatratzen sollte zusätzlich die Pumpe regelmässig auf Verschmutzungen kontrolliert und der Luftfilter in den empfohlenen Intervallen gereinigt werden, damit die Funktion dauerhaft zuverlässig bleibt. Gleichzeitig erfüllen unsere Matratzen die erforderlichen Brandschutznormen, sodass sie sowohl hygienischen als auch sicherheitsrelevanten Anforderungen im Pflegealltag gerecht werden.
Wie wird eine Dekubitus-Wechseldruckmatratze richtig in Betrieb genommen?
Die Matratze muss korrekt mit der Pumpe verbunden, sicher am Bett platziert und vor dem Einsatz vollständig befüllt werden. Wichtig ist, dass Schläuche frei verlaufen und der Druck passend zum Körpergewicht eingestellt wird. Schaumstoffmatratzen sollten nach dem Auspacken bzw. Einlegen lediglich ausreichend Zeit bekommen, damit sie sich vollständig entfalten können.